Wie schaffe ich es einen Kundenstamm aufzubauen?

Wie baue ich mir einen Kundenstamm auf? Wie kaufen Kunden wieder bei mir? Wie kann ich viele Menschen regelmässig über wichtige Infos informieren? …diese Fragen und mehr führen alle zu dem PR Instrument NR. 1, wenn es um Beziehungsaufbau geht – den Newsletter.

Du kennst sicher den Spruch “Aus den Augen aus den Sinn” …und zu 95% geht es unseren Kunden auch so mit uns, wenn du keine Newsletter versendest … Du denkst dir vielleicht, du bleibst doch über deine Social Media Kanäle mit deinen Kunden in Kontakt – aber führe dir bitte vor Augen, dass deine Social Media Kanäle zwar wichtig sind, aber nicht für diesen Zweck geschaffen sind. Jedes PR Instrument – egal ob deine Website, dein Blog, deine Social Media Kanäle, deine Pressemitteilungen, etc. erfüllen unterschiedliche Zwecke und erreichen damit unterschiedliche Ziele.

Natürlich stellen deine Social Media Kanäle eine Möglichkeit dar mit Menschen in Verbindung zu bleiben, die sich für dein Angebot interessieren, aber die Stärke von Facebook & Co ist ihre Schnelligkeit. Diese Stärke kann aber auch zur Schwäche werden, vorallem wenn es um Beziehungsaufbau geht. Du kennst das ja von dir – du bist nicht 24 Stunden online und verpasst viele Posts auf Facebook noch dazu bestimmt der Algorythmus dieser Plattformen, was du siehst und was nicht.

Abgesehen davon hängt es sehr stark von deinem Unternehmen und deiner Zielgruppe ab, wo sie sich aufhalten – aber für den Beziehungsaufbau, damit deine Kunden keine Eintagsfliegen bleiben, sondern Wiederholungstäter werden, kommst du nicht rum E-Mails zu versenden.

Wieso E-Mails? Ist das nicht altbacken? Mühsam? …liest das wer?

Ein E-Mail in deinem Postfach kann zwar auch im Spam Ordner landen, aber in Zeiten wie diesen, schauen wir sogar dort mindestens 1x Woche nach, ob sich nicht vielleicht was wichtiges dahin verirrt hat.

Unabhängig ob dein Empfänger deine E-Mail öffnet oder nicht, er hat dich in jedem Fall schon mal wahrgenommen …du hast dich in Erinnerung gerufen und das verankert dich im Kopf deines Empfängers. Vielleicht ist dein Angebot nicht heute, nicht morgen, nicht in 2 Wochen oder einem halben Jahr für ihn interessant, aber wenn er dich in regelmäßigen Abständen “sieht” …dann wird er sich an dich erinnern, sobald er wieder Interesse für dein Angebot hat. Und jetzt sind wir noch garnicht beim Lesen deiner E-Mail angekommen!

Ein E-Mail bietet vielmehr Inhalt, so zeigst du deinem Empfänger, dass er dir wichtig sind. Du dir Mühe gibst. Dass du an einer Beziehung arbeitest. Du zeigst ihm, wer du bist – wie du sprichst, was du denkst – wie du an ihn denkst. Holst seine Meinung ein.

Mit einer E-Mail gibst du ihm die Chance wirklich gehört zu werden, eben weil diese E-Mail nicht gleich verschwindet, wie ein Post im ewig langen Facebook Verlauf …nein, sie ist da – geht nicht weg.

TIPPs für die PRAXIS

Sei nicht lästig: Du musst nicht unbedingt 1 x in der Woche einen Newsletter aussenden. Mach es, wenn du etwas zu sagen hast, aber mach es in einer gewissen Regelmäßigkeit, sodass du Vertrauen in dich aufbauen kannst. Wir arbeiten ja an Beziehungen.

Personalisiere deinen Absender: In professionellen E-Mail-Marketing Tools wie z.B. MailChimp kannst du den Absender personalisieren. Man fühlt sich viel angesprochener wenn da steht: Roswitha von Wang-Moritz PR Coaching, als nur Wang-Moritz PR Coaching. Wenn du in deinem Business per Sie bist dann könnte ich z.B. Ihr PR Coach von Wang-Moritz PR Coaching …

Wähle einen Betreff, der zum Lesen einladet: Versuche dich in deine Zielgruppe hineinzuversetzen und versuche neugierig zu machen. Hier kommst du um den Test in der Praxis nicht umher – du kannst z.B. in MailChimp deine Öffnungsrate sehen und wichtige Rückschlüsse ziehen. Wenn ein Großteil deiner Empfänger deine E-Mail öffnet, dann kannst du dir schon gratulieren. Es zeugt von Vertrauen und das ist Gold wert.

Volle Kraft für deinen Inhalt: Super, dein Leser hat deine E-Mail geöffnet. Dein Inhalt hat nun die volle Aufmerksamkeit und wird gelesen werden und das ist genau was dich auf lange Sicht im Gedächnis beinhaltet. Gestalte den Inhalt immer so, dass deine Empfänger einen Mehrwert bekommen, dass sie sich schon freuen, wenn wieder eine E-Mail von dir in ihrem Postfach landet. Diesen Effekt kannst du mit deinen Posts auf Social Media Einträgen niemals erreichen, da die Aufmerksamkeit in der Regel dort auch nicht so hoch ist, man ist eher aufs “scrollen” und schnelles Abtasten eingestellt.

Newsletter sind das PR Instrument Nr. 1 für Kundenbindung – aber auch für Kundengewinnung.

Im Bereich Kundenbindung bekommt jeder Kunde der von dir gekauft hat, bzw. ein Angebot erhalten hat in Zukunft deinen Newsletter – das musst du natürlich in deiner Datenschutzerklärung erwähnen. Vorallem wenn du einen Onlineshop führst, empfehle ich dir das – so kannst du deine Kunden effektiv und schnell erreichen, wenn du z.B. neue Angebot hast oder spezielle Aktionen.

Newsletter bei der Kundengewinnung – wie das geht? Zum Beispiel kannst du in regelmässigen Abständen Blogartikeln schreiben und so deine Reichweite und Sichtbarkeit im Internet erhöhen. Am Ende deiner Blogartikeln lade die Leser ein deinen Newsletter zu abonnieren, damit sie keine Neugikeiten mehr verpassen. Oder biete ein Freebie auf deiner Website an und erhöhe somit die Anzahl deiner Newsletterabonennten.


Verschiedene Anbieter am Markt:

MailChimp

SendinBlue

CleverReach

Anbieter aus Österreich:

chiliSCHARF

dialogMail

rapidmail

Ich habe lange Zeit mit CleverReach gearbeitet, bis ich zu MailChimp gewechselt bin. Weil ich das Angebot einfach unschlagbar finde, die Bedienung sehr intuitiv und einfach ist.


Die Rechtliche Seite

Wichtig ist, dass du auf der Seite des Rechts bist. Informiere dich daher immer vorher bei der Behörde deiner Zuständigkeit, welche Gesetze du in Bezug auf Newsletterversand und Datenschutz einzuhalten hast. Im deutschsprachigen Raum gelten oft strengere Gesetze. Aber lass dich nicht verunsichern. Der Wert des Newsletters zahlt sich in jedem Fall aus, dir da ein bisschen Mühe zu geben. Für Österreich empfehle ich dir die Website der Wirtschaftskammer.

E-Mails versenden – aber richtig

Wenn du jetzt sagst, ja Newsletter sollte ich defintiv in mein Business einführen, dann ist “Newsletter fit” der richtige Onlinekurs für dich, bei dem ich dich 3 Monate begleite. Für mehr Infos Hier klicken


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Bis Bald, Deine Roswitha

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